Edition Pleroma
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Christian Rosenkreuz
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Dritte überarbeitete Auflage:

Christian Rosenkreuz
 
Urbild und Mysterium
der Rosenkreuzer
 
von
Gerhard Wehr
 
 
 Edition Pleroma
  
ISBN 978-3-939647-06-5
 
 
156 Seiten,
 Paperback, 12x19
 € 14,00
 
 
 
 
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 Der eschatologische, auf die letzten Geheimnisse
des Seins bezogene Aspekt ist nicht zu übersehen.

Gerhard Wehr

 

Christian Rosenkreuz ist der Archetypus abendländischer Mystik - dem Suchenden als Leitfigur durch die Hallen der Einweihung zum Geschenk gereicht. In den drei bekannten Schriften – Fama Fraternitatis, Confessio Fraternitatis, Chymische Hochzeit Christiani Rosenkreuz – bildet sein Weg von der Suche nach dem Geheimnis (C.R.), hin zur Ordensgründung (R.C.) und Bewahrung der Lehre (Templum C.R.C.) ein Fundament der Geheimlehre im Sinne eines initiatischen Christentums. Den Höhepunkt des geistigen Weges des Christian Rosenkreuz kennzeichnet die siebeneckigen Grabkammer. Wer sich dazu berufen weiß, vermag diese Kammer zu öffnen und das universale Kompendium aller Weisheitslehren in Empfang zu nehmen. Wohl dem, der wie Christian Rosenkreuz auch heutzutage Zeit findet, verborgene Wege zu gehen, um das Ziel einer kosmischen Mitarbeit in Augenschein zu nehmen. Gegürtet mit einem roten Band und geschmückt mit Rosen darf man sich zu jeder Zeit auf die Erlösung in der Heiligen Hochzeit vorbereiten.

Der Autor:

Dr. theol. h.c. lebt als freier Schriftsteller in Schwarzenbruck bei Nürnberg. Von ihm liegen zahlreiche Studien zur neueren Geistesgeschichte vor, darunter Biographien über Martin Buber, C.G.Jung, Rudolf Steiner, Graf Dürckheim, Jean Gebser, Helena P. Blavatsky. Er ist Herausgaber zahlreicher Quellenwerke zur deutschen Mystik. Ein Großteil seiner Werke ist in mehrere europäische und asiatische Sprachen übersetzt.

 

Geleit zur Neuauflage des Jahres 2008

Unter dem Titel dieses Buches veröffentlichte der Autor eine Schrift im Rahmen der von ihm 1980 im Aurum Verlag Freiburg herausgegebenen Reihe »Fermenta cognitionis«. Im Sinne der von dem Münchener Philosophen Franz von Baader (1765 – 1841) ausgegebenen Devise ging es ihm um nichts weniger als um fermenta cognitionis, das heißt um einen Hinweis auf Antriebskräfte, die den individuellen Erkenntnisprozess anregen und befördern sollen. Solche Fermente, wie sie den Werken zahlreicher Schriftsteller zu entnehmen sind, stehen in großem Umfang nicht allein in Gestalt von historischen Dokumenten zur Verfügung. Auf dem Wege der Forschung und der spirituellen Aneignung geht es darüber hinaus um einen Prozess, der noch nicht zum Stillstand gekommen ist, sondern der vielmehr auch heute voranschreitet. Menschen unterschiedlicher weltanschaulicher Orientierung haben daran teil, in der westlichen wie in der östlichen Hemisphäre. Groß ist die Sehnsucht nach spiritueller Verwirklichung; groß auch das Verlangen, sich mit Bestrebungen in Geschichte und Gegenwart bekannt zu machen, die je auf ihre Weise darüber informieren. Insofern kann von einer Globalisierung eigener Prägung gesprochen werden. Deutlich wird dies im geistigen Austausch und in der Begegnung der in vielfacher Form im geistigen Streben Vereinten.

Nun liegt es in der Natur von Publikationen dieser Art, dass das einst in einem bestimmten Zusammenhang Dargestellte nach geraumer Zeit neu gefasst und entsprechend angereichert zu werden verdient. Eben das ist in der vorliegenden Schrift geschehen. Die Intention aber ist dieselbe geblieben. Denn beabsichtigt ist eine voranbringende Fermentwirkung, die das eigene Denken und das individuelle geistige Streben inspiriert. Leitbilder und ideelle Gründergestalten können hierzu je auf ihre Weise Wesentliches beitragen. Von sekundärer Bedeutung bleibt, ob es sich um historisch nachweisbare Personen handelt oder um Ideen, die in verschiedenen Zusammenhängen und Bezeichnung aufzufinden sind. Sehr viel wirksamer und nachhaltiger erweisen sich oft jene Figuren, denen eine urbildhafte, eben eine archetypische und transpersonale Sinnhaftigkeit eignet.

Im Zeichen des im 17. Jahrhundert, das heißt von dem in einem entscheidenden geistesgeschichtlichen Augenblick imaginierten Christianus Rosenkreuz, wurden Impulse freigesetzt, welche die christlich-abendländische Spiritualität befruchtet haben, der sie selbst entstammen. Wer nicht bei einer nur vordergründigen Betrachtung geschichtlicher Ereignisse verharrt, wird einräumen, dass das geistig-religiöse Leben nach wie vor derartiger Anstöße bedarf. In diesem Sinn wird dieses Buch »Christian Rosenkreuz« wieder neu vorgelegt. Man wird sich freilich davor zu hüten haben, die betreffenden Symbolgestalten, so auch das Wesen des Rosenkreuzerischen ideologisch zu verfremden oder konfessionalistisch zu vereinnahmen. Vielmehr gilt es auch in diesem Zusammenhang jenes Dichterwort zu beherzigen, das am Eingang von Goethes Rosenkreuzer-Fragment »Die Geheimnisse« steht: 
  
Wir wollen doch, wenn wir genug geklommen,
zur rechten Zeit dem Ziele näher kommen.
 

 

Gerhard Wehr, Ostern 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

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